Funktionsweise und Aufbau von
gedruckter Elektronik
Bei der gedruckten Elektronik werden isolierende, elektrisch leitende oder auch halbleitende Materialien (z. B. Silber-, Kohlenstoff- oder Polymerpasten) auf flexible Trägermaterialien wie Polyester oder Polymid aufgebracht. Der Druck der Elektronik erfolgt im Siebdruckverfahren. Vollautomatische Fertigungslinien in Bogenformaten erlauben ein einfaches und kosteneffizientes Handling, reproduzierbare und langlebige Funktionsschichten.
Leiterbahnen und Sensorflächen: Individuelle Leiterbahnlayouts oder Sensorflächen für kapazitive Tastaturen und Touchscreens.
Widerstandsbahnen: Gedruckte, lineare Widerstandsbahnen für Wegmessungen
Heizstrukturen: Gedruckte Heizelemente
Antennen: RFID- und NFC-Antennen
Mehr Informationen rund um Printed Electronics im Induux Wiki.
Ihr gedruckte Elektroniklösung. Ihr Leistungsumfang.
Von einer einfachen Funktionsfolie bis zur integrierten Lösung:
Sie bestimmen, welche Funktionen und Komponenten Ihre Anwendung benötigt.
Wir kombinieren die passenden Technologien und übernehmen auf Wunsch auch die Integration.
1. Die Basis Ihrer gedruckten Elektroniklösung
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Funktion
Gedruckte Leiterbahnen, Sensorflächen, Heizstrukturen, Antenne oder Widerstände
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Anschlussmöglichkeiten
Individuelles Flachbandkabel mit ZIF-, Crimpflex und Duflex Stecker oder individuelles Anschlusskabel
2. Erweitern Sie Ihre gedruckte Elektroniklösung

Bauteilbestückung
Niedertemperaturlöten ermöglicht die direkte Bestückung von SMD-Bauteilen auf einer Polyesterfolie. Dadurch lassen sich platzsparende, hybride Elektronikanwendungen realisieren, die mehr Freiheit im Gerätedesign bieten.

Touchscreen + Display
Touchscreens und Displays erweitern gedruckte Funktionen um dynamische Anzeige- und Bedienfunktionen. So entstehen moderne HMI-Lösungen mit kompakter Bauweise.

Beleuchtung
Eine direkt integrierte Beleuchtungstechnik auf Folie spart eine zusätzliche Leiterplatte und damit wertvollen Bauraum. Trotz der geringen Aufbauhöhe ermöglicht sie eine homogene und vollflächige Ausleuchtung.

Gehäuse + Träger
Trägerplatten und Gehäuse geben gedruckten Elektronikanwendungen die notwendige Stabilität und ermöglichen eine einfache Integration in die jeweilige Anwendung.
3. Komplettlösung nach Ihren Anforderungen
Sie erhalten ein 360° Rundum-Sorglos-Paket: Eine Lösung, ein Ansprechpartner!
Wir übernehmen für Sie die zeitraubende Koordination vieler Einzelkomponenten und Dienstleistungen.
Sie bestimmen den Umfang!
Bedieneinheit
Tasten, Touch, gedruckte Elektronik oder eine Kombination aus mehreren Technologien.
Gehäuse
Standardgehäuse oder individuelle Gehäuselösung aus Kunststoff oder Metall
Elektronik
individuell bestückte Leiterplatten und LED-Technik zur Tastenbeleuchtung.
Software
Intelligente Nutzerführungen oder Protokolle für reibungslose Datenübertragungen
Connectivity
Individuelle Schnittstellen und IoT-Anbindungen für HMIs mit Mehrwert
Konstruktion + Entwicklung
Qualität + Nachhaltigkeit
Typische Einsatzbereiche von gedruckter Elektronik
Medizintechnik:
Positionssensoren für Infusionspumpen oder Krankenhausbetten
Maschinenbau:
Gedruckte Sensoren zur Überwachung von Produktionsprozessen
Mobilität:
Sensorfolien im Cockpit oder Heizelemente für den Außeneinsatz
Weiße Ware:
Gedruckte, beleuchtete Sensorfolien zur Bedienung von Küchengeräten
FAQ:
Häufig gestellte Fragen zur gedruckten Elektronik
Die Materialwahl richtet sich nach Anwendung, Umgebungsbedingungen und mechanischer Belastung. Zu bewerten sind Flächenwiderstand der leitfähigen Paste, Substratflexibilität sowie Temperatur- und Chemikalienbeständigkeit. Für flexible Anwendungen eignen sich PET- oder PC-Folien; für hohe Einsatztemperaturen wird Polyimid bevorzugt.
Gedruckte Elektronikanwendungen werden im Siebdruckverfahren hergestellt. Hierzu kommt das Rolle-zu-Rolle-Verfahren oder das Drucken im Bogenformat zum Einsatz. Diese Verfahren erlauben ein einfaches und kosteneffizientes Handling, reproduzierbare und langlebige Funktionsschichten. Bei Hoffmann + Krippner werden Fertigungslinien im Bogenformat eingesetzt.
Klassische Leiterplatten sind meist starr, bei den Kupfer weggeätzt wird. Die gedruckte Elektronik wird direkt und schichtweise (additiv) auf unterschiedliche Materialien aufgedruckt.
Ja. Zum Beispiel können Mikrocontroller oder LEDs direkt auf die gedruckten Leiterbahnen aufgeklebt oder gelötet werden.
Gedruckte oder hybride Elektronik
– welche Technologie passt
zu meinem Projekt?
Bei der gedruckten Elektronik werden Funktionen
vollständig mittels Druckverfahren auf ein Trägermaterial
gedruckt wie z. B. bei kapazitiven Tasten auf Folie.
Die hybride Elektronik vereint gedruckte Elektronik mit herkömmlichen
elektronischen Bauteilen, wie LEDs und ICs. Diese Technologie ermöglicht viele Funktionen auf wenig Raum.
Starten Sie Ihr Projekt!
Neuentwicklung oder Redesign?
Wir sind Ihr Partner vom Protoypen bis zur Serie.